G. BERGBACH
Um Ihnen eine bessere Vorstellung von dem zu bieten, was ich in jener Höhle vorfand, versuchte ich die gesamte Kulisse als Skizze zu entwerfen. Sie können den Dom – oder auch Haupthöhle von mir in meiner Geschichte genannt – im Buch auf den Seiten 72/73 finden. Damit Sie die beiden Skizzen während des Lesens auf ihrem Computer detailliert und besser betrachten können, habe ich sie Ihnen hier in Farbe hinterlassen.
Die Skizzen sind beinahe selbsterklärend. Dennoch möchte ich sie kurz erklären.
Linke Skizze: Die Haupthöhle mit 13 über den gesamten Höhlenbereich verteilten Laternen ☀️– zumeist nahe der sieben Quellen Q1-Q7. Der felsige Rundweg führte an der Höhlenwand entlang und kringelte sich nach der sechsten Quelle zur Mitte hin ein, wo an der letzten Quelle (Q7) dann auch die Klepsydra erbaut war. Das schwarze Glöckchen 🔔 vor Kirche und Kloster war die Seraphima, die einem nachts den Schlaf raubte. Bis ich die unfairste Idee des ganzen Buches hatte. Der Weg durch die Mitte war derjenige, über den ich am ersten Abend zum Kloster geführt wurde – zwischen den beiden Falken, sowie Luzifer und dem Hl. Wolfgang hindurch. Am Höhlenende befanden sich dann die beiden im elften Jahrhundert erbauten Gebäude.
Rechte Skizze: Wo die 🎚️ zu sehen sind, befand sich der kleine Klosterfriedhof mit Bruder Benedictus. Die bräunlich dargestellte Ecke war Schwester Agnes Werkstatt zum Seifensieden und Kerzengießen, beziehungsweise für ihre im Kräutergarten benötigten Werkzeuge. Der gelbliche Teil waren die sieben Bienenstöcke, an denen ich meine Vision mit dem Kreuzbuch hatte. Der Schotterweg konnte ebenfalls als Kreuzgang benutzt werden. In der Mitte waren gefühlt Tausende Blumen, die auf ihre emsigen Bienen warteten.

